ANKUNFT: ERSTE ERITREISCHE KLEINFAMILIE

Ein junges Paar mit einem 4 Wochen alten Säugling aus Eritrea wird von den Mitarbeitern der Zuwanderungsbehörde am 26.2.14 ins Hoffnungshaus gebracht. Sie bekommen das Zimmer „blue sky“ und verstehen weder englisch noch deutsch. Gleich zu Anfang eine große Herausforderung, da untereinander nicht kommuniziert werden kann. Trotzdem müssen schon jetzt wichtige Maßnahmen ergriffen werden. Welche Sprache sprechen sie – gibt es Dolmetscher im Umkreis? Was brauchen sie? Was essen sie? Wann ist die nächste U-Untersuchung für das Baby fällig? Muss die Mutter zur Nachsorge zum Frauenarzt? Kann eine Hebamme ins Haus kommen und werden die Kosten übernommen?
Die Mitarbeiter der Behörde erklären die nächsten notwendigen Schritte, dass eine Wohnungsanmeldung zu erfolgen hat und ein Bankkonto eröffnet werden soll. Darauf werden gesetzlich vorgeschriebene Leistungen nach dem AsylbLG überwiesen und müssen per Karte und PIN abgeholt werden. Eine von vielen wichtigen Aufgaben, die erstmal erlernt werden muss.